Warum Pole Dancers so kurze Shorts tragen
Wenn du schon einmal in einen Pole-Dance-Kurs gekommen bist und gedacht hast: „Moment mal, sollen die Shorts wirklich so kurz sein?“, bist du nicht die Einzige.
Fast jede Anfängerin bemerkt das.
Dann kommt der erste Pole Sit, Climb oder Leg Hook – und plötzlich ergeben die kurzen Shorts viel mehr Sinn.
Pole Shorts sind aus einem ganz praktischen Grund kurz: Deine Haut hilft dir, an der Stange zu halten.
Deine Haut ist Teil deines Grips
Beim Pole Dance geht es nicht nur um Kraft in den Händen.
Auch deine Oberschenkel, Hüften, Taille und Kniekehlen arbeiten mit. Bei vielen Moves brauchen genau diese Stellen direkten Kontakt zur Stange.
Wenn deine Haut die Stange berührt, entsteht Reibung.
Diese Reibung hilft dir, an Ort und Stelle zu bleiben.
Wenn Stoff dieselbe Stelle bedeckt, kann er rutschen. Und wenn der Stoff rutscht, rutscht dein Körper mit.
Deshalb tragen Pole Dancerinnen bei Moves wie Pole Sits, Climbs, Hip Holds, Leg Hangs und Übergängen oft kurze Pole Shorts.
Rutschen bedeutet nicht immer, dass du zu schwach bist
Viele Anfängerinnen geben sich selbst die Schuld, wenn sie wegrutschen.
Sie denken, ihre Beine seien nicht stark genug. Oder ihr Grip sei schlecht. Oder sie seien einfach noch nicht bereit für den Move.
Manchmal stimmt das.
Aber manchmal bedeckt deine Kleidung einfach genau die Stelle, an der dein Körper Grip braucht.
Längere Shorts können den oberen Oberschenkel bedecken. Leggings können Climbs erschweren. Weiter Stoff kann sich genau dann bewegen, wenn er eigentlich ruhig bleiben müsste.
Bevor du also deinem Körper die Schuld gibst, prüfe deine Kontaktpunkte.
Wo muss deine Haut die Stange berühren?
Diese eine Frage kann den ganzen Move verändern.
Weniger Stoff kann dir mehr Kontrolle geben
Normale Sportkleidung ist für normales Training gemacht.
Pole Dance verlangt etwas anderes.
Du brauchst Kleidung, die sich mit dir bewegt, an Ort und Stelle bleibt und die wichtigen Grip-Punkte frei lässt.
Deshalb sind Pole Shorts meistens kürzer und körpernäher geschnitten als normale Fitnessshorts.
Sie helfen deiner Haut, Kontakt zur Stange zu bekommen, ohne dass zusätzlicher Stoff im Weg ist.
Und wenn du dich sicherer fühlst, kannst du langsamer werden. Du kannst atmen. Du kannst deine Position prüfen, statt dich durch den Move zu hetzen.
Genau dort beginnt Kontrolle.
Grip ist auch eine Frage der Sicherheit
Sehr kurze Pole Shorts sind nicht dazu da, grundlos mehr Haut zu zeigen.
Sie helfen deinem Körper, an der Stange zu halten.
Das ist besonders wichtig, wenn du etwas Neues lernst. Ein bisschen mehr Grip kann dir genau die Zeit geben, die du brauchst, um dich zu korrigieren, neu zu setzen oder sicher wieder herunterzukommen.
Denk zum Beispiel an einen Outside Leg Hang.
Der Kontakt hinter deinem Knie ist wichtig. Der Kontakt an deiner Hüfte ist wichtig. Auch die Seite deines Körpers spielt eine Rolle.
Wenn Stoff diese Punkte bedeckt, kann sich der Move rutschig anfühlen, bevor du überhaupt richtig drin bist.
Kürzere Pole Shorts helfen, diese Bereiche frei zu halten.
Auch Selbstvertrauen zählt
Ganz ehrlich: Sehr kurze Shorts können sich am Anfang ungewohnt anfühlen.
Das ist völlig normal.
Aber Selbstvertrauen beim Pole Dance entsteht nicht dadurch, dass du auf eine bestimmte Weise aussiehst. Es entsteht, wenn du spürst, dass dein Körper tun kann, was du von ihm verlangst.
Wenn deine Shorts an Ort und Stelle bleiben und dir beim Grip helfen, denkst du nicht mehr ständig an sie.
Du ziehst sie nicht alle paar Sekunden zurecht.
Du konzentrierst dich auf den Move.
So fühlt sich Training klarer, ruhiger und deutlich besser an.
Worauf du bei Pole Shorts achten solltest
Gute Pole Shorts sollten bequem sein und trotzdem ihren Job machen.
Achte darauf, dass sie nah am Körper sitzen, deine wichtigsten Grip-Punkte frei lassen und nicht ständig zurechtgezupft werden müssen.
Weicher Stoff hilft. Ein sicher sitzender Bund ebenfalls.
Vor allem sollten sie dir erlauben, dich zu bewegen, ohne über sie nachdenken zu müssen.
Modelle wie Anna, Lola und Betty sind für Pole Dance geschnitten. Sie geben deinem Körper mehr Raum für Grip und bieten dir trotzdem dort Bedeckung, wo du sie möchtest.
Brauchst du also wirklich so kurze Shorts?
Für jeden Kurs? Nein.
Für jeden Move? Auch nicht.
Du kannst dich in Leggings aufwärmen, dehnen, Conditioning machen oder Floorwork trainieren, wenn sich das für dich besser anfühlt.
Aber bei Moves, die viel Grip verlangen, können kürzere Shorts einen großen Unterschied machen.
Nicht, weil sie auf eine bestimmte Weise aussehen.
Sondern weil sie deinem Körper helfen, Verbindung zur Stange aufzubauen.
Das ist der eigentliche Grund, warum Pole Dancerinnen so kurze Shorts tragen.
Erst kommt der Grip. Das Selbstvertrauen folgt.
Letzte Erinnerung
Wenn ein Move immer wieder rutscht, gib nicht zuerst deinem Körper die Schuld.
Prüfe deine Position. Prüfe deine Kontaktpunkte. Und dann prüfe dein Outfit.
Manchmal haben die kleinsten Shorts den größten Job.
Bereit für Pole Shorts, die dir wirklich helfen?
Entdecke Pole Shorts, die für Grip, Bewegung und Kontrolle gemacht sind.
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